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Archive for Dezember 2009

Danke, Schatz!

So, hier ist also mein Weihnachtsgeschenk und ich werde meine html-Phobie JETZT überwinden und etwas schreiben.

Nach langer, langer Entscheidungsfindungsphase steht seit letztem Herbst fest: Sabbaticals sind dazu da, genommen zu werden, am besten noch vor dem 30. Geburtstag und allen weiteren Hindernissen, die einem im Alter begegnen (Doppelhaushälftenhypothek, Gicht, you name it). Ab April 2010 wird es also heißen „Menschen, Tiere, Sensationen“ für die nächsten zwölf Monate, eine Reisekarte werde ich bei Gelegenheit erstellen… Ich habe mir das ehrgeizige Ziel gesetzt, google maps zu umgehen, weil ich Angst vor google habe und nicht will, dass die wissen, wo ich bin. Aber praktisch wäre es schon, gebe ich zu. Masehn.

Bisher habe nicht einmal ich (!!!) eine strukturierte to-do-list, aber nachdem ich ca. 5 Mio. blogs von Langzeitreisenden konsumiert habe, wage ich zu behaupten, dass diese Listen überbewertet werden. Bisher ist folgendes geschehen:

– Ich habe meinen Arbeitgeber, meine Eltern und meine Freunde über The Plan informiert. Die Freunde waren froh, dass es endlich losgeht, da ich nun doch seit einer Weile davon spreche, meine Eltern gewöhnen sich sehr langsam an den Gedanken und mein Chef ist überzeugt, dass ich an einer seltenen Wurmkrankheit sterben werde. Ich werte dies als Fürsorge und freue mich darüber.

– Ich bin geimpft gegen alles, nur noch nicht gegen Tollwut. Wenn jemand ein Tropeninstitut in Brüssel sucht, bitte hierhin gehen: http://www.sint-pieter.be/fr/service/autres/travel.html. Der Arzt war mit Abstand der beste, der mir in Belgien begegnet ist! Außerdem wird mich keine einzige Malaria-Mücke stechen können, da ich im Besitz von Malarone für 300 Tage (Danke, Eleni!), eines Insektenabtötenden Schlafsacks (Danke, Opa!) und bald eines Insektenabtötenden Moskitonetzes bin. Ich mache mir lediglich etwas Sorgen wegen dieser Würmer.

– Ich habe einen internationalen Führerschein. Dieser Führerschein wird selbstverständlich nur da ausgestellt, wo auch der nationale Führerschein ausgestellt wurde, is klar, sonst ist das wahnsinnig kompliziert. Dummerweise muss ich auch noch einen europäischen Führerschein bekommen, sonst geht das alles nicht… Schnarch.

– Ich habe einen Wohnsitz in Deutschland. Das erschien mir aus diversen Gründen sinnvoll, und eigentlich dachte ich auch, ich könnte mal wieder einen Personalausweis vertragen. Da die Öffnungszeit des Bürgeramtes jedoch vorbei war, als wir uns der Perso-Frage näherten, legte mir die Sachbearbeiterin nahe, dies noch einmal in Ruhe während der Feiertage zu überdenken. Habe ich hiermit getan und beschließe, dass ich keinen brauche, ist teuer und die Passfotos sind hässlich. Gemeldet geht auch ohne Perso, alles easy.

– Ich habe einem britischen Reiseveranstalter eine Anzahlung für die Overlanding-Tour in Afrika überwiesen. Bekanntlich verweigern sich die Briten der praktischen Erfindung der Einheitswährung, daher musste ich die lokale Bankfiliale aufsuchen, um dieses schwierige Problem zu lösen. Wieder aus der Bank raus fiel mir auf, dass ich nun einen geringeren Euro- als Pfund-Betrag auf Anweisung der Bankmitarbeiterin überwiesen hatte. Das erschien mir seltsam, denn als Gegenübersitzerin eines Financial Managers kenne ich mich doch aus auf dem Devisenmarkt! Wieder rein in die Bank und meine Zweifel vorgetragen, ist die Bankfrau beleidigt, weil (O-Ton): „Meine Kollegin hat aber gesagt, ich soll durch rechnen und nicht mal“. Ich warte noch auf die Bestätigung des Zahlungseingangs in UK. Schwitz.

– Ich habe einen Reiseblog und heiße von nun an „Schatz“.

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Frohe Weihnachten!

Hallo mein Schatz! … Dies ist Dein persoenlicher Reiseblog, damit Du dann alle Deine Freunde und Familienangehoerigen ueber unsere gemeinsame Reise auf dem Laufenden halten kannst …

Kuss, masu

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